Nein zur Massenüberwachung

Kuriose Situation: Ein Gesuch der Türkei für den Kauf von IMSI-Catcher wurde abgelehnt. In der Schweiz soll deren Einsatz aber legalisiert werden.


Was sind IMSI – Catcher?

IMSI Catcher sind technische Geräte mit denen die Polizei Handys überwachen kann. IMSI Catcher simulieren eine Funkzelle, wo sich dein Handy dann einloggt. Es kann sowohl festgestellt werden, wer sich einloggt, mit wem und was genau telefoniert, als auch Handystandorte festgstellt bzw Bewegungsprofile erstellt werden. […]

[…] Alle Handys in einem gewissen Umkreis buchen sich automatisch bei der Funkzelle mit dem stärksten Signal – also dem IMSI-Catcher – ein. Die fingierte Funkzelle hat zirka eine Reichweite von 100-300 Meter in der Stadt. […]

[…] Dabei werden alle Daten im Funknetzbereich des IMSI-Catchers erfasst, ohne dass man davon etwas mitbekommt. Mit dem IMSI Catcher kann sowohl die IMSI Nummern von SIM Karten abgelesen werden und als auch der ungefähre Standort der SIM Karte bzw ihrer oder ihres Inhaber_in festgestellt werden. Mit Hilfe der IMSI Catcher können natürlich auch Telefonate mitgehört/ aufgezeichnet werden. […]

Quelle: http://at.rechtsinfokollektiv.org/rechtsinfo/demo-teilnahme/was-darf-die-polizei/uberwachung-mit-imsi-catchern/

Nur eine geeinte SP kann im Wallis etwas erreichen.

Sebastian Werlen neu in der GL

Wir gratulieren dem JUSOO-Mitglied Sebastian Werlen zu seiner Wahl in die Geschäftsleitung der JUSO Schweiz. Sebastian will sich in der JUSO Schweiz vermehrt für die Interessen der Bergkantone einsetzen. Wir wünschen  ihm viel Erfolg.

AntiRa Cup 2016

Auch dieses Jahr organisiert die Unia Jugend Oberwallis das antirassistische Fussballturnier in Visp.

http://uniajugend-oberwallis.ch/events/event/antira-cup-2016/

Zurück zu einer vernünftigen Finanzpolitik.

Sparhammer CVP – Quelle: rro.ch

Die CVP Oberwallis ist an Scheinheiligkeit kaum zu übertreffen. Seit Jahren ist sie die Architektin des Sparkurses im Grossen Rat und nun wundern sie sich, dass diese Politik auch Folgen hat. In wenigen Jahren hat die CVPO gemeinsam mit ihren anderen bürgerlichen Kumpanen es geschafft, die walliser Finanzen mit Steuergeschenken zu ruinieren. Damit hatten sie aber noch nicht genug: Nun versuchen sie mit Sparpaket an Sparpaket auch noch Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Sozialwesen, Kultur und Gesundheitswesen unseres Kantons zu schwächen.

Diese politischen Geisterfahrer müssen gestoppt werden. Weg mit der doppelten Ausgaben- und Schuldenbremse. Zurück zu einer vernünftigen Finanzpolitik.

Demokratie für alle!

Ein Artikel von JUSOO-Mitglied Sarah Heinzmann erschienen in der Roten Anneliese im März 2016.

Mit dem Essen spielt man nicht.

Ja zur Spekulationsstopp-Initiative am 28. Februar 2016.

TV-Debatte: Spekulationsstopp – initiative

Kanal 9, 11.02.2016

 

Leserbrief

Walliser Bote, 06.02.2016

Parolen der JUSO Oberwallis

An der vergangen Mitgliederversammlung hat die JUSO Oberwallis die Parolen für die nationalen Abstimmungen vom 28. Februar 2016 gefasst. Allein die Initiative “Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln“ wird zur Annahme empfohlen. Die drei anderen Vorlagen rät die JUSO Oberwallis abzulehnen. 

Die Spekulationsstoppinitative, die eine breite Unterstützung von vielen Hilfswerken, Bauern, der Kirche und Wirtschaftsleuten erhält, verlangt ein Verbot für Spekulation mit Nahrungsmitteln. Die Preisabsicherung zwischen Produzenten und Händlern bleibt weiterhin erlaubt. Die exzessive Spekulation führt zu Unsicherheit und Preisanstiegen auf den globalen Nahrungsmittelmärkten. Die Menschen in den ärmeren Ländern können sich weniger Nahrungsmittel leisten, was zu Hunger und sogar bis zum Tod dieser Menschen führen kann. Wir sagen nein zum Profit auf dem Buckel der Schwächsten.

Die CVP-Ehe-Initiative ist rückständig, diskriminierend und zudem eine Mogelpackung. Die Definition der Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau basiert auf einem veralteten Familienbild und missachtet gleichgeschlechtliche Paare. Diese Initiative ist ein Steuergeschenk nur für wenige und verursacht Steuerausfälle beim Bund in der Summe von 1.9 Millionen Franken.

Weiterhin ist die JUSO Oberwallis gegen die zweite Gotthardröhre, weil sich das Volk mit der Annahme der Alpeninitative für den Schutz der Alpenräume vor dem Strassentransitverkehr ausgesprochen hat. Eine zweite Röhre würde die Kapazität auf der Strasse verdoppeln. Keiner glaubt, dass die zwei neuen Spuren mit der Zeit nicht benutzt werden. Die Juso Oberwallis favorisiert den Verkehr auf die Schienen zu verlagern, weil dies ökologischer und besonders bei Gefahrentransporten sicherer ist.

Die Durchsetzungsinitative der SVP ist ein Angriff auf unseren Rechtsstaat. Sie entmachtet unsere rechtlichen Institutionen und stellt Grund- und Menschenrechte in Frage. Die Tatsache, dass ein Täter, der keinen Schweizer Pass besitzt, bereits wegen Bagatellen automatisch ausgeschafft werden soll, ist unmenschlich und absolut verwerflich. Alle Menschen sollen von dem Gesetzt gleich behandelt werden.

© 2016 JUSO Oberwallis

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